Termine

  • 4. - 7. Juli 2017: UNIGIS auf der AGIT 2017 in Salzburg.
  • 6. Oktober 2017: Start UNIGIS professional mit einem Einführungsworkshop am 13. und 14. Oktober in Salzburg.
  • 10. - 11. Oktober 2017: Start des von der deutschen Arbeitsagentur geförderten UNIGIS professional eXpress (Vollzeitvariante).

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Nina Roser [12-2016]:

GIS-gestützte Identifikation von Trassenausbauoptionen des deutschen Hochspannungsnetzes

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die Förderung von erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung führt zu einer zunehmenden Dezentralisierung von Energiesystemen, wodurch neue Herausforderungen für das System entstehen. Insbesondere die zunehmende Integration der dargebotsabhängigen und fluktuierenden Windenergie- und Photovoltaikeinspeisung verschärft die Problematik des räumlichen und zeitlichen Ausgleichs von Angebot und Nachfrage. Vor dem Hintergrund der erwarteten zunehmenden Engpässe im Stromübertragungsnetz gewinnt ein adäquater Netzausbau an Bedeutung. Vor dem Hintergrund der hohen Aktualität der Fragestellung, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanzproblematik des Netzausbaus ist dieses Thema von großem Interesse. Im Fokus der Untersuchung liegt der Leitungsausbau des deutschen Höchstspannungsnetzes (380kV/220kV) in bestehender oder neuer Trasse. Als Grundlage für eine weitere methodische Vorgehensweise zur Identifikation der Ausbauoptionen wird ein Input-Datensatz aufgebaut. Beispielhaft findet dieser seinen Eingang als Network Dataset. Die Verteilung der Knoten des Höchstspannungsnetzes entspricht vereinfacht den existierenden Abzweigknoten sowie Umspannknoten. Die Leitungsalternativen werden im Netzwerk exemplarisch nach der Shortest-Path-Methode berechnet und in einem weiteren Schritt exemplarisch mittels Multikriterienanalyse verglichen. Aufgrund des Aufwands bei der Erstellung des Input-Datasets steht der GIS-basierte Input und die Identifikation der Inputparameter im Mittelpunkt (Lage und Verlauf der Umspannwerke, Verlauf alternativer Netzinfrastruktur wie Bahntrassen und Autobahnen sowie relevante GIS-Daten für den Leitungsneubau (Naturschutzgebiete, Siedlungsflächen etc). Für die Analyse wird ESRI ArcGIS 10.3 verwendet. Initiiert wurde dieses Vorhaben mit den Partnern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP). Diese Arbeit wird im Rahmen einer Energiesystemanalyse der Forschungsgruppe „Dezentrale Energiesysteme und Netze“ und der weiteren Modellierung des Transportnetzausbaus angefertigt.


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