Termine

  • 4. - 7. Juli 2017: UNIGIS auf der AGIT 2017 in Salzburg.
  • 6. Oktober 2017: Start UNIGIS professional mit einem Einführungsworkshop am 13. und 14. Oktober in Salzburg.
  • 10. - 11. Oktober 2017: Start des von der deutschen Arbeitsagentur geförderten UNIGIS professional eXpress (Vollzeitvariante).

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Bert Harder [01-2017]:

Konzeption und Entwicklung von qualitätssichernden Mechanismen für den Datenaustausch in einem dezentral bearbeiteten Geodatenbestand (am Beispiel der Web-GIS Lösung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen)

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Diese Master Thesis untersucht die Verwendung von qualitätssichernden Maßnahmen für Geodaten am Beispiel des Aktualisierungsprozesses der forstlichen Vektordaten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) auf die Möglichkeit, sachlich und topologisch richtige Geo- und Attributdaten automatisiert zu importieren. Dazu wird zunächst das verwendete Geodatenmodell beschrieben. Anschließend wird der Aktualisierungsprozess der forstlichen Geometrien in Vektorform im Ablauf einer Waldinventur dargestellt. Als Voraussetzung für die Sicherung von Qualität werden als nächstes Qualitätsanforderungen an die forstlichen Vektordaten formuliert und innerhalb einer Qualitätsmatrix dargestellt. Die Formulierung der Anforderungen erfolgt mittels Anforderungsschablonen, einer Methode aus dem Requirements Engineering. Die aus den Anforderungen resultierenden potentiellen Fehler werden nun mittels der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) identifiziert. Ihre Auswirkungen und Ursachen werden beschrieben und bewertet und anschließend Maßnahmen zur Entdeckung und Vermeidung genannt. Darüber hinaus erfolgt eine Risikobewertung anhand von Auftretens- und Entdeckungswahrscheinlichkeit sowie der Bedeutung des Fehlers für den Kunden. Die FMEA ist eine Methode, die vorwiegend im Qualitätsmanagement der industriellen Fertigung angesiedelt ist (Stürmer, 2008) und ist bisher im Bereich der Qualitätssicherung von Geodaten nicht weit verbreitet. Die Automatisierungsmöglichkeit von Vermeidungsmaßnahmen und Fehlerkorrekturen wird anhand maßgeblicher prototypischer Implementierungen von Prüfroutinen dargestellt. Die Umsetzung erfolgt mit der Programmiersprache Python, die Routinen lassen sich über Automatisierungswerkzeuge im GIS ausführen.


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